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Die Voliere

Eine Voliere ist eine größere Unterkunft für Vögel, in der sie sehr gute Flugmöglichkeiten haben. Da Wellensittiche sehr gesellige Vögel sind, können sie hier zu mehreren gehalten werden, und zwar sowohl in einer Wohnungs- als auch in einer Gartenvoliere. Sie sind nicht sehr kälteempfindlich und können ganzjährig im Freien gepflegt werden, wobei sie ein Schutzhaus haben sollten, wo sie sich an Frosttagen oder bei Unwetter und Sturm zurückziehen können.



Ein Wellensittichpärchen oder sogar einen kleinen Schwarm in einer Zimmervoliere zu halten, ist sehr lustig zu beobachten. Dort können sie an verzweigten, wippenden Ästen nach Herzenslust klettern und knabbern. Sie können darin auch fliegen, sich schnäbeln, kraulen und ein drolliges Verliebtenleben führen. Das kann für den Besitzer viel interessanter sein, als einen sehr zahmen Wellensittich zu besitzten.

Volieren gibt es in verschiedenen Größen im Fachhandel. Wer ein bisschen handwerklich begabt ist, kann sich auch eine hübsche funktionelle Zimmervoliere selbst bauen.



Ausschnitte meine Volierenbauplanung

 

 

 

Hier gibt es noch weitere Volieren von anderen Vogelhaltern...

Der Käfig

Ein Wellensittich ist erst dann artgerecht untergebracht, wenn sein Käfig mindestens eine Länge von 80-100 cm hat, da er in der feien Wildbahn sonst täglich mehrere km fliegt.

Die Sitzstangen sollten am besten hoch-tief-hoch montiert sein, dann kann er über die mittlere Stange hinwegfliegen und hat so eine kleine Flugstrecke. Das ersetzt aber keinen Freiflug!

Ich bevorzuge Äste von Bäumen, da sie automatisch für Knabberspaß sorgen. Außerdem haben sie viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Käfig sollte rechteckig und solide gebaut sein. Er sollte keine Schnörkel und Verzierungen, sondern gerade und waagerechte Gitterstäbe haben. An ihnen kann der Wellensittich innerhalb seines Käfigs nach Belieben klettern, während er sich an Schnörkeleien einen Fuß einklemmen oder sich auf andere Weise verletzten könnte. Auch zur Sauberhaltung des Käfigs sind einfache Gitterwände weitaus besser geeignet. Ich würde dunkle Gitterstäbe bevorzugen, da Vogel und Besitzer besser durchsehen können. Auf die Größe der Käfigtür ist zu achten, damit der Futternapf, das Trinkgefäß und eventuell das Badehäuschen ohne Schwierigkeiten hineingestellt und herausgenommen werden können. Wichtig ist auch, dass die Käfigschale hoch genug ist und eine Schublade besitzt. Die Reinigung ist dann sehr einfach, denn durch die hohe Schale können Futterspelzen, Federchen und Sand kaum ins Zimmer gelangen.Für den Freiflug kann man an den Wänden einen "extra" Spielplatz errichten. Oder einen Vogelbaum basteln. Die Vögel nehmen so was immer gerne an!